Installation und Update

EPOS-Plan ist eine eigenständige Windows-Anwendung. Anders als die Vorgängerversionen benötigt es kein Excel mehr: Berechnung, Datenhaltung und Darstellung laufen vollständig im Programm selbst. Der Download erfolgt über unseren Server; den Zugang erhalten Sie im Rahmen des Wartungsvertrags.

Systemvoraussetzungen

Vorausgesetzt wird Windows 10 oder Windows 11 in der 64-Bit-Fassung. Für die Programmoberfläche genügt ein üblicher Büro-PC; die Jahressimulation rechnet 8.760 Stundenwerte auf der Wärmeseite und 35.040 Viertelstundenwerte auf der Stromseite und läuft damit auf aktueller Hardware in wenigen Sekunden. Empfohlen werden 8 GB Arbeitsspeicher, rund 1 GB freier Festplattenplatz für Programm und Datenbank sowie eine Bildschirmauflösung ab 1.600 × 900 Punkten, damit die Ergebnisdiagramme vollständig dargestellt werden.

Zwei Komponenten müssen auf dem Rechner vorhanden sein und werden vom Setup bei Bedarf mitinstalliert: die .NET-8-Desktop-Runtime als Laufzeitumgebung und die Microsoft Access Database Engine für den Zugriff auf die Kenndaten-Datenbank. Eine Internetverbindung wird für den Bezug der Klimadaten, für die Online-Dokumentation und für Updates benötigt; alle Berechnungen laufen lokal.

Installation

Melden Sie sich am Downloadbereich an und laden Sie das aktuelle Installationspaket herunter. Starten Sie das Setup mit Administratorrechten und folgen Sie den Schritten; installiert werden das Programm, die Beispiel- und Stammdatenbank sowie die benötigten Laufzeitkomponenten. Nach Abschluss der Installation legt EPOS-Plan zwei Datenverzeichnisse an: gemeinsame Daten unter %ProgramData%\WP-Plan und benutzerbezogene Daten unter %LocalAppData%\WP-Plan. Beide sollten in Ihre Datensicherung aufgenommen werden – dort liegen unter anderem importierte Klimadaten und lokale Zwischenspeicher.

Beim ersten Start öffnet das Programm die Kenndaten-Datenbank über die mitinstallierte Microsoft Access Database Engine. Der Speicherort der Datenbank ist unter Administration › Einstellungen einstellbar; die Voreinstellung ist %ProgramData%\EPOS_PLAN. Erscheint stattdessen die Meldung, dass die Datenbank nicht geöffnet werden kann, prüfen Sie, ob die Datenbankdatei am eingestellten Ort liegt und ob die Microsoft Access Database Engine (32-Bit) installiert ist. Danach startet das Programm normal.

Erste Schritte nach der Installation

Prüfen Sie unter Administration › Einstellungen die Verzeichnisse für Import und Export, den Pfad zu den VDI-3805-Herstellerdaten und die Adresse der Online-Dokumentation. Anschließend empfiehlt sich ein Blick in die Kurzanleitung, die in zehn Schritten durch ein vollständiges Projekt führt. Die Lizenzvereinbarung können Sie jederzeit im Programm unter Hilfe › Lizenz einsehen, drucken und speichern.

Updates

Updates werden als vollständiges Installationspaket bereitgestellt und über dasselbe Setup eingespielt; vorhandene Projekte und Stammdaten bleiben erhalten. Enthält ein Update Änderungen am Datenmodell, führt EPOS-Plan die notwendige Anpassung der Datenbank beim ersten Start automatisch durch. Sichern Sie vor jedem Update die Datenbank und die beiden Datenverzeichnisse. Welche Funktionen mit welcher Version hinzugekommen sind, führt das Update-Logbuch auf; die installierte Version zeigt das Programm in der Kopfzeile und unter Hilfe › Version.

Mehrplatzbetrieb und Datensicherung

Projekt- und Stammdaten liegen gemeinsam in einer Datenbankdatei. Für den Einsatz an mehreren Arbeitsplätzen kann diese Datei auf einem Netzlaufwerk abgelegt werden; der Datenbankpfad unter Administration › Einstellungen muss dann an jedem Arbeitsplatz auf denselben UNC-Pfad zeigen. Gleichzeitiges Bearbeiten desselben Projekts ist dabei zu vermeiden. Für die Datensicherung genügt es, die Datenbankdatei und die beiden Datenverzeichnisse zu sichern – am besten regelmäßig und vor jedem Update.

Wenn etwas nicht funktioniert

Startet das Programm nicht, fehlt in den meisten Fällen die .NET-8-Desktop-Runtime oder die Datenbank-Engine. Meldet EPOS-Plan beim Start einen Datenbankfehler, prüfen Sie wie oben beschrieben, ob die Datenbankdatei am eingestellten Ort liegt und ob die Microsoft Access Database Engine (32-Bit) installiert ist. Bleiben Klimadaten-Import oder Online-Dokumentation ohne Reaktion, prüfen Sie die Internetverbindung und die in den Einstellungen hinterlegten Adressen; die Berechnung selbst ist davon nicht betroffen. Weitere Hinweise enthält die Seite FAQ, im Zweifel hilft der Support im Rahmen des Wartungsvertrags weiter.