Installation und Update › Update
Ein Update bringt eine vorhandene EPOS-Plan-Installation auf den aktuellen Stand. Es tauscht die Programmdateien aus und lässt Ihre Daten unberührt. Für eine Erstinstallation auf einem neuen Rechner ist stattdessen die Vollversion vorgesehen. Was sich von Version zu Version geändert hat, steht im Update-Logbuch.
Inhalt dieser Seite
- Wer bekommt Updates
- Vor dem Update: Datensicherung
- Schritt 1: Update-Datei herunterladen
- Schritt 2: Update einspielen
- Schritt 3: Nach dem Update prüfen
- Datenbank-Aktualisierungen
- Mehrere Arbeitsplätze
- Wenn etwas schiefgeht
Wer bekommt Updates
Mit dem Kauf von EPOS-Plan ist ein Wartungs- und Updatevertrag verbunden. Er ist in den ersten drei Monaten kostenfrei; danach fällt ein jährlicher Beitrag an. Updates werden ausschließlich im Rahmen dieses Vertrags bereitgestellt – einen anderen Weg, das Programm zu aktualisieren, gibt es nicht. Zugang zum Server erhalten Sie mit der Rechnung oder auf Anfrage unter info@inekon.de. Näheres zu den Leistungen steht unter Software-Service.
Vor dem Update: Datensicherung
Sichern Sie vor jedem Update Ihre Daten. Das betrifft das Programmverzeichnis mit der Kenndaten-Datenbank sowie die beiden Datenverzeichnisse %ProgramData%\WP-Plan und %LocalAppData%\WP-Plan. Ein einfaches Kopieren der Ordner an einen anderen Ort genügt; damit haben Sie im Zweifelsfall einen vollständigen Rückweg.
Notieren Sie sich außerdem den genauen Pfad des Programmverzeichnisses – Sie müssen ihn beim Update angeben, und das Setup schlägt nicht in jedem Fall den richtigen Ordner vor. Den Pfad finden Sie über die Eigenschaften der Startmenü-Verknüpfung. Halten Sie zusätzlich fest, welche Version derzeit installiert ist; sie steht im Programm unter Hilfe › Version. Schließen Sie EPOS-Plan vor dem Update vollständig.
Schritt 1: Update-Datei herunterladen
Melden Sie sich mit Benutzername und Kennwort an unserem Server an und wählen Sie im Benutzermenü den Bereich Downloads. Für EPOS-Plan sind die Kategorien EPOS-Plan und Update maßgeblich.
Laden Sie die Datei mit dem Wort update im Namen herunter – nicht die Vollversion. Die Vollversion ist ausschließlich für Neuinstallationen gedacht und richtet die Datenablage neu ein. Das Update-Paket ist ein ZIP-Archiv und enthält Setup.exe. Entpacken Sie das Archiv vollständig in einen lokalen Ordner, bevor Sie das Setup starten; ein Start aus dem geöffneten Archiv heraus führt zu Fehlern, weil mitgelieferte Dateien fehlen.
Schritt 2: Update einspielen
Starten Sie Setup.exe mit der rechten Maustaste über „Als Administrator ausführen”. Bestätigen Sie die Rückfrage der Benutzerkontensteuerung. Wählen Sie anschließend als Zielordner genau das Verzeichnis, in dem die Vorgängerversion liegt. Das Setup weist darauf hin, dass in einen vorhandenen Ordner installiert wird; diese Meldung bestätigen Sie – Ihre Daten haben Sie zuvor gesichert. Über die Schaltfläche „Zurück” lassen sich Eingaben korrigieren, „Installieren” startet den Vorgang.
Ausgetauscht werden dabei ausschließlich die Programmdateien. Unberührt bleiben die Kenndaten-Datenbank mit Ihren Stamm- und Projektdaten, die beiden Datenverzeichnisse sowie Ihre benutzerbezogenen Einstellungen in der Registrierung. Auch die Zustimmung zur Lizenzvereinbarung und der Zugangsschlüssel des Hilfe-Assistenten bleiben erhalten. Ein Update ändert keine Startmenü-Verknüpfung; das Programm wird danach wie gewohnt gestartet.
Schritt 3: Nach dem Update prüfen
Starten Sie EPOS-Plan und öffnen Sie Hilfe › Version. Steht dort die erwartete neue Versionsnummer, ist das Update angekommen. Zeigt das Fenster noch die alte Nummer, wurde in ein anderes Verzeichnis installiert als in das, aus dem die Verknüpfung startet – siehe Wenn etwas schiefgeht.
Rechnen Sie danach ein bestehendes Projekt einmal durch und vergleichen Sie die Kennzahlen mit dem letzten Stand. Kleine Abweichungen können gewollt sein, wenn eine Berechnungsmethode verfeinert wurde; das Update-Logbuch nennt solche Änderungen ausdrücklich. Größere, unerklärliche Unterschiede melden Sie uns bitte mit Projektnamen und beiden Versionsnummern.
Datenbank-Aktualisierungen
Neue Herstellerdaten – etwa zusätzliche Module, Kessel, Wärmepumpen oder Kollektoren – werden getrennt vom Programm gepflegt. Stellt ein Hersteller neue Daten bereit, legt das Update eine Aktualisierungsdatei in das zugehörige Unterverzeichnis der Installation. Diese Daten werden nicht automatisch übernommen, sondern im Programm über die Stammdatenverwaltung eingelesen; so behalten Sie die Kontrolle darüber, was in Ihrem Datenbestand landet.
Eigene Ergänzungen in den Stammdaten bleiben dabei bestehen. Haben Sie einen mitgelieferten Datensatz verändert und wird derselbe Datensatz mit dem Update neu geliefert, entscheiden Sie beim Einlesen, welche Fassung gilt. Sichern Sie deshalb die Datenbankdatei, bevor Sie eine größere Herstellerdatenbank einspielen.
Mehrere Arbeitsplätze
Bei mehreren Arbeitsplätzen sollten alle Rechner auf demselben Versionsstand gehalten werden, insbesondere dann, wenn eine gemeinsame Datenbank auf einem Netzlaufwerk genutzt wird. Spielen Sie das Update möglichst zeitnah auf allen Plätzen ein und schließen Sie das Programm währenddessen überall. Liegt die Datenbank im Netz, genügt eine einzige Datenbank-Aktualisierung – sie muss nicht an jedem Platz wiederholt werden.
Wenn etwas schiefgeht
Die alte Version läuft weiter
Dann wurde in einen anderen Ordner installiert. Prüfen Sie über die Eigenschaften der Startmenü-Verknüpfung, welches Verzeichnis tatsächlich gestartet wird, und wiederholen Sie das Update mit genau diesem Pfad. Doppelte Installationen in verschiedenen Ordnern sollten Sie anschließend entfernen, um Verwechslungen zu vermeiden.
Das Setup meldet gesperrte Dateien
EPOS-Plan läuft noch – auch dann, wenn kein Fenster sichtbar ist. Beenden Sie das Programm, prüfen Sie im Task-Manager, ob der Prozess noch aktiv ist, und starten Sie das Setup erneut. In seltenen Fällen hilft nur ein Neustart des Rechners.
Zurück auf die vorherige Version
Spielen Sie die gesicherten Ordner an ihren ursprünglichen Ort zurück. Weil ein Update weder die Datenablage noch die Einstellungen verändert, ist das in aller Regel unproblematisch. Bitte melden Sie uns in diesem Fall, was zum Rückschritt geführt hat – solche Rückmeldungen fließen unmittelbar in die nächste Version ein.
Unterstützung
Im Rahmen des Wartungsvertrags erreichen Sie uns werktags von 9 bis 16 Uhr unter +49 711 9959 826 50 oder per E-Mail an info@inekon.de; bei Bedarf über Fernwartung mit TeamViewer. Halten Sie bitte Kundennummer, Windows-Version und die alte wie die neue EPOS-Plan-Version bereit.