Installation und Update › Installation
Diese Seite führt Schritt für Schritt durch die Erstinstallation von EPOS-Plan – vom Download über das Setup bis zu den Einstellungen, die nach dem ersten Start sinnvoll sind. Wer eine vorhandene Installation aktualisiert, folgt stattdessen der Seite Update. Die Hardware- und Softwarevoraussetzungen sind unter Systemvoraussetzungen zusammengestellt.
Inhalt dieser Seite
- Vor der Installation
- Schritt 1: Installationspaket herunterladen
- Schritt 2: Setup ausführen
- Was das Setup einrichtet
- Schritt 3: Erster Programmstart
- Schritt 4: Grundeinstellungen
- Datenablage und Datensicherung
- Mehrplatzbetrieb und Netzlaufwerke
- Fehlersuche beim ersten Start
- Deinstallation
Vor der Installation
Halten Sie zwei Dinge bereit: Ihre Zugangsdaten für den Downloadbereich und Administratorrechte auf dem Rechner.
Auf einem Rechner, auf dem bereits eine ältere Fassung installiert ist, sichern Sie vorab das Programmverzeichnis und die Datenverzeichnisse. Eine Neuinstallation über eine bestehende Version hinweg ist nicht vorgesehen – dafür gibt es das Update.
Schritt 1: Installationspaket herunterladen
Melden Sie sich mit Benutzername und Kennwort an unserem Server an. Beide erhalten Sie mit der Rechnung oder auf Anfrage unter info@inekon.de. Wählen Sie im Benutzermenü den Bereich Downloads. Je nach Zugriffsrechten sehen Sie mehrere Kategorien; für EPOS-Plan sind die Kategorien EPOS-Plan und Update maßgeblich.
Für eine Erstinstallation laden Sie die Vollversion herunter, nicht die Datei mit dem Wort update im Namen. Das Paket ist als ZIP-Archiv abgelegt und enthält das Setup-Programm. Entpacken Sie das Archiv vollständig in einen lokalen Ordner, bevor Sie das Setup starten – ein Start direkt aus dem geöffneten ZIP-Archiv heraus führt regelmäßig dazu, dass mitgelieferte Dateien nicht gefunden werden.
Schritt 2: Setup ausführen
Starten Sie Setup.exe mit der rechten Maustaste über „Als Administrator ausführen”. Windows fragt gegebenenfalls nach einer Bestätigung durch die Benutzerkontensteuerung; da das Paket signiert ist, können Sie den Herausgeber INEKON im Dialog erkennen. Meldet der SmartScreen-Filter eine unbekannte Anwendung, wählen Sie „Weitere Informationen” und anschließend „Trotzdem ausführen”.
Das Setup führt durch vier Schritte: Bestätigung der Lizenzvereinbarung, Auswahl des Zielordners, Prüfung und gegebenenfalls Installation der Laufzeitkomponenten sowie die eigentliche Installation. Übernehmen Sie den vorgeschlagenen Zielordner, sofern Sie keinen zwingenden Grund für einen anderen Pfad haben. Wählen Sie einen abweichenden Ordner, achten Sie darauf, dass alle Benutzer dort Leserechte besitzen.
Fehlen Laufzeitkomponenten, installiert das Setup sie mit. Das betrifft die .NET-8-Desktop-Runtime und die Microsoft Access Database Engine. Der Rechner muss dafür kurzzeitig online sein.
Was das Setup einrichtet
Nach Abschluss finden Sie das Programm im Startmenü unter EPOS-Plan. Im Zielordner liegen die Programmdateien, die Kenndaten-Datenbank mit den mitgelieferten Stammdaten sowie die Beispielprojekte. Zusätzlich legt das Setup zwei Datenverzeichnisse an: gemeinsame Daten unter %ProgramData%\WP-Plan und benutzerbezogene Daten unter %LocalAppData%\WP-Plan. Dort landen unter anderem importierte Klimadaten, Zwischenspeicher und der lokale Hilfe-Cache.
Der Zugriff auf die Kenndaten-Datenbank läuft über die mitinstallierte Microsoft Access Database Engine; den Speicherort zeigt Administration › Einstellungen (Voreinstellung: %ProgramData%\EPOS_PLAN). Benutzerbezogene Einstellungen – Ausgabepfade, Sprache, Zustimmung zur Lizenz und die Angaben zum Hilfe-Assistenten – speichert EPOS-Plan in der Registrierung unter HKEY_CURRENT_USER\Software\wp-plan. Sie bleiben bei einem Update erhalten und lassen sich durch Löschen dieses Schlüssels vollständig zurücksetzen.
Schritt 3: Erster Programmstart
Beim ersten Start zeigt EPOS-Plan die Lizenzvereinbarung mit den rechtlichen Hinweisen und der Liste der verwendeten Komponenten. Lesen Sie den Text und bestätigen Sie ihn; die Zustimmung wird benutzerbezogen vermerkt und beim nächsten Start nicht erneut abgefragt. Über Hilfe › Lizenz ist der vollständige Text jederzeit wieder abrufbar, dort auch zum Drucken und Speichern.
Anschließend öffnet sich das Hauptfenster mit der Startseite. Sinnvoll ist es, zunächst ein mitgeliefertes Beispielprojekt zu öffnen und einmal durchzurechnen – damit prüfen Sie in einem Zug den Datenbankzugriff, die Klimadaten und die Ergebnisdarstellung. Läuft die Simulation durch und erscheinen die Jahresganglinien, ist die Installation vollständig funktionsfähig.
Schritt 4: Grundeinstellungen
Drei Einstellungen lohnen sich gleich zu Beginn. Erstens der Ausgabeordner für CSV-Exporte: Er wird beim ersten Export abgefragt und danach gemerkt, lässt sich aber auch vorab setzen. Zweitens der Pfad zu VDI-3805-Datensätzen, falls Sie Herstellerdaten in diesem Format nutzen; ohne diesen Pfad stehen nur die mitgelieferten Kennfelder zur Verfügung. Drittens der Hilfe-Assistent.
Der Hilfe-Assistent beantwortet Fragen zur Bedienung in natürlicher Sprache. Er ist optional und benötigt einen eigenen Zugangsschlüssel, den Sie im Chatfenster unter „Einstellungen…” hinterlegen. Dort lässt sich auch ein Tageslimit für die Anzahl der Anfragen setzen; die Voreinstellung liegt bei 50 Anfragen je Arbeitsplatz und Tag. Ohne Schlüssel bleibt die Suche in der Hilfe uneingeschränkt nutzbar, sie arbeitet vollständig lokal. Übertragen werden ausschließlich Hilfetexte, Ihre Frage und die Angabe, in welcher Maske Sie sich befinden – keine Projekt-, Kunden- oder Simulationsdaten.
Datenablage und Datensicherung
In die Datensicherung gehören drei Orte: die Kenndaten-Datenbank im Programmverzeichnis, das gemeinsame Datenverzeichnis unter %ProgramData%\WP-Plan und das benutzerbezogene Verzeichnis unter %LocalAppData%\WP-Plan. Damit sind Stammdaten, Projekte, importierte Klimadaten und eigene Kennfelder erfasst. Die Registrierungseinstellungen sind demgegenüber schnell wiederhergestellt und müssen nicht gesichert werden.
Sichern Sie vor größeren Eingriffen in die Stammdaten – etwa vor dem Import einer umfangreichen Herstellerdatenbank – eine Kopie der Datenbankdatei. Gelöschte Datensätze lassen sich innerhalb des Programms nicht zurückholen.
Mehrplatzbetrieb und Netzlaufwerke
EPOS-Plan wird als Einzelplatzlizenz überlassen; für mehrere Arbeitsplätze wird je Platz eine Lizenz benötigt. Technisch kann die Kenndaten-Datenbank auf einem Netzlaufwerk liegen, sodass mehrere Bearbeiter auf denselben Stammdatenbestand zugreifen. Der Datenbankpfad unter Administration › Einstellungen muss dann auf jedem Arbeitsplatz auf denselben UNC-Pfad zeigen. Gleichzeitiges Bearbeiten desselben Projekts ist zu vermeiden – die Datenbank sperrt zwar einzelne Datensätze, eine echte Mehrbenutzer-Projektverwaltung ist damit aber nicht abgebildet.
Bei einer Installation über Softwareverteilung lässt sich das Setup unbeaufsichtigt ausführen. Die Laufzeitkomponenten sollten in diesem Fall vorab über die Verteilung bereitgestellt werden, weil ihre Installation Administratorrechte und einen Internetzugang benötigt.
Fehlersuche beim ersten Start
„Die Datenbank kann nicht geöffnet werden”
Prüfen Sie zuerst, ob die Datenbankdatei am eingestellten Ort liegt – den Pfad zeigt Administration › Einstellungen, die Voreinstellung ist %ProgramData%\EPOS_PLAN. Meldet das Programm einen fehlenden Datenbanktreiber, fehlt die Microsoft Access Database Engine; sie gehört zu den Laufzeitkomponenten des Setups und lässt sich auch nachträglich installieren – maßgeblich ist die 32-Bit-Ausgabe.
Das Programm startet nicht oder meldet eine fehlende Laufzeit
Fehlt die .NET-8-Desktop-Runtime, bricht der Start mit einem entsprechenden Hinweis ab und Windows bietet den Download an. Achten Sie darauf, die Desktop-Runtime zu installieren, nicht nur die ASP.NET- oder die reine .NET-Runtime.
Einstellungen oder Exporte werden nicht gespeichert
Dann fehlen Schreibrechte im gewählten Zielordner. Legen Sie Exporte in einem Verzeichnis unterhalb Ihres Benutzerprofils ab oder lassen Sie die Rechte für das Programmverzeichnis anpassen. Für den laufenden Betrieb sind sonst keine erhöhten Rechte erforderlich.
Klimadaten oder Ortssuche funktionieren nicht
Beides benötigt eine Internetverbindung. In Netzen mit Proxy oder strenger Firewall müssen die Adressen des europäischen Strahlungsdatendienstes PVGIS und des Ortsverzeichnisses freigegeben sein. Alle Berechnungen laufen ausschließlich lokal; ohne Internet arbeiten Sie mit den bereits importierten Klimadaten weiter.
Deinstallation
EPOS-Plan wird über die Windows-Einstellungen unter Apps entfernt. Die beiden Datenverzeichnisse und die Registrierungseinstellungen bleiben dabei erhalten, damit eine spätere Neuinstallation auf Ihre Daten zugreifen kann. Sollen auch diese verschwinden, löschen Sie nach der Deinstallation die Ordner %ProgramData%\WP-Plan und %LocalAppData%\WP-Plan sowie den Registrierungsschlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\wp-plan. Die Laufzeitkomponenten werden nicht mitentfernt, da andere Programme sie nutzen können.
Wenn es klemmt
Im Rahmen des Wartungsvertrags erreichen Sie uns werktags von 9 bis 16 Uhr unter +49 711 9959 826 50 oder per E-Mail an info@inekon.de. Halten Sie bitte Kundennummer, Windows-Version, Office-Version und die EPOS-Plan-Version bereit – letztere finden Sie im Programm unter Hilfe › Version. In hartnäckigen Fällen bieten wir eine Fernwartung über TeamViewer an. Weitere Antworten stehen in den Fragen und Antworten sowie in der Dokumentation.